Die Registrierung soll zu. Also setzt du ENABLE_SIGNUP=false in die
env-Datei, startest den Container neu – und das Anmeldeformular bietet weiter
„Sign up“ an. Kein Tippfehler, kein Cache: Open WebUI tut genau, was die Doku
beschreibt.
Der erste Start schreibt mit
Beim ersten Start übernimmt Open WebUI alle Umgebungsvariablen. Werte, die die
Doku als ConfigVar kennzeichnet, speichert es dabei in der Datenbank. Ab dem
nächsten Neustart gilt der gespeicherte Wert, nicht mehr die Variable. Auch
Änderungen in der Admin-Oberfläche landen dort. Betroffen sind unter anderem
ENABLE_SIGNUP, WEBUI_URL, ENABLE_COMMUNITY_SHARING und die
RAG-Einstellungen. Ob eine Variable dazugehört, steht in der Referenz in der
Zeile Persistence.
Nicht jede Variable verhält sich so
Normale Variablen wie DATABASE_URL oder ENABLE_ADMIN_CHAT_ACCESS wirken bei
jedem Start neu. Und wer alles deklarativ will, setzt
ENABLE_PERSISTENT_CONFIG=False – dann zählt immer die Variable. Der Preis:
Was jemand in der Oberfläche einstellt, ist nach dem nächsten Neustart weg.
Die falsche Abkürzung
Naheliegend wirkt, das Volume zu löschen, damit die Variablen frisch geladen werden. Damit sind allerdings auch Nutzer, Chats und Wissensbasen weg. Besser ist eine klare Aufteilung: Infrastruktur und Secrets in die env-Datei, ConfigVar-Werte zum Erststart dort und danach in der Oberfläche – mit Protokoll, wer was geändert hat.
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