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Die Sandbox schützt den Rechner, nicht dein Repository

„Der Agent läuft in einer Sandbox” klingt beruhigend — und wird schnell missverstanden. Die Sandbox von Codex hält den Agenten aus deinem Heimatverzeichnis, aus Schlüsselbunden, aus anderen Projekten und aus dem Netz heraus. Innerhalb deines Projektordners darf er alles. Genau dafür hast du ihn schließlich gestartet.

Zwei Regler, nicht einer

Codex trennt zwei Fragen. Der Sandbox-Modus bestimmt, was technisch möglich ist: nur lesen (read-only), im Arbeitsbereich schreiben (workspace-write) oder alles (danger-full-access). Die Freigaberegel bestimmt, wann nachgefragt wird, bevor der Agent an diese Grenze stößt. Erst die Kombination ergibt das tatsächliche Verhalten — wer nur einen der beiden kennt, schätzt sein Risiko falsch ein.

Was die Voreinstellung wirklich tut

Lokal steht der Modus auf workspace-write, der Netzzugriff bleibt zu. Das hat eine praktische Folge, die viele erst im Fehlerfall bemerken: Ein Installationsbefehl schlägt fehl — nicht, weil der Agent etwas falsch macht, sondern weil die Grenze wirkt.

Die Ignorierdatei ist kein Zaun

Eine .codexignore hält Dateien aus dem Kontext, nicht vom Zugriff fern. Führt der Agent Shell-Befehle aus, liest er an ihr vorbei. Der eigentliche Schutz für dein Repository heißt deshalb Git: sauberer Stand vor dem Lauf, Diff danach.

Mehr dazu im Seminar

Profile, Autonomiestufen und die Abwägung zwischen Tempo und Kontrolle zeigt das Modul Sicherheit, Permissions und Autonomie — mit Video und Kapitelübersicht.

Zum Seminar Codex für Entwickler

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