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Modul
Tag 1 – WordPress-Grundlagen & Installation
4 Kapitel in diesem Modul-Video · Laufzeit
Transkript
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WordPress-Grundlagen & Installation
0:00 Willkommen zum ersten Tag. Wir bauen in dieser Woche einen kompletten Onlineshop — und heute legen wir das Fundament. Das klingt nach dem unspektakulärsten Teil, ist aber der folgenreichste. Denn fast alles, was später schwierig wird, geht auf Entscheidungen zurück, die am ersten Tag getroffen wurden: bei welchem Anbieter die Seite liegt, wie die Adressen aufgebaut sind, wer welche Rechte hat.
0:22 Diese Entscheidungen sind heute billig und in einem halben Jahr teuer. Deshalb nehmen wir uns Zeit dafür, bevor wir das erste Produkt anlegen.
WordPress-Grundlagen & Installation
0:31 Der Tag hat vier Abschnitte. Zuerst klären wir, was WordPress überhaupt ist und warum es zwei Adressen gibt, die fast gleich heißen und doch etwas völlig anderes bedeuten. Danach geht es um Technik: Wo soll der Shop liegen, und was muss der Server können? Im dritten Teil installieren wir und stellen die Grundeinstellungen.
0:49 Und zum Schluss legen wir die ersten Inhalte an. Unser roter Faden durch die ganze Woche ist ein kleiner Kräuter- und Teeshop namens Halmgut — den bauen wir Schritt für Schritt bis zum Go-Live am Freitag. Vier Dinge sollen Sie heute Abend können. Erstens: einschätzen, welche Entscheidungen jetzt fallen und später nicht mehr ohne Weiteres zu drehen sind.
1:10 Zweitens: eine Installation aufsetzen, die nicht nur WordPress trägt, sondern auch den Shop, der in zwei Tagen dazukommt — das ist nämlich nicht dasselbe. Drittens: die Grundeinstellungen so setzen, dass Ihnen später keine Adressen wegbrechen. Und viertens: Seiten, Beiträge und Bilder sicher pflegen. Das klingt nach wenig, trägt aber alles, was in den kommenden vier Tagen darauf aufbaut.
Einführung & Überblick
1:34 Fangen wir mit der Frage an, die überraschend oft falsch beantwortet wird: Was ist WordPress eigentlich? Nicht als Marketingsatz, sondern so genau, dass man daraus ableiten kann, was später möglich ist und was nicht. Und gleich danach schauen wir uns an, was in der aktuellen Version dazugekommen ist — denn WordPress 7.0 hat einiges verändert, was Sie im Alltag sehen werden.
1:57 Stellen Sie sich ein Haus vor. Die Inhalte — Texte, Bilder, später die Produkte — sind die Möbel, und die stehen in der Datenbank. Das Theme ist die Einrichtung: Wandfarbe, Grundriss, wie alles wirkt. Und Plugins sind Geräte, die Sie dazustellen, wenn Sie eine Funktion brauchen. Das Entscheidende an diesem Bild: Sie können die Einrichtung austauschen, ohne die Möbel wegzuwerfen.
2:20 Und der Shop, den wir bauen, ist kein neues Haus — WooCommerce ist eines dieser Geräte. Ein sehr großes, aber eben ein Plugin auf dieser Basis. Wer das verstanden hat, versteht auch, warum wir heute keine Zeit mit dem Shop verlieren. Diese beiden Adressen sorgen für mehr Verwirrung als jedes technische Detail. Der Unterschied ist im Kern einer über Verantwortung.
2:42 Bei der Punkt-com-Variante mietet man einen fertigen Dienst — bequem, aber man bewegt sich in dem Rahmen, den der Anbieter setzt. Bei Punkt-org lädt man dieselbe Software herunter und betreibt sie selbst. Man bekommt volle Freiheit und trägt dafür Updates, Sicherungen und Sicherheit. Für einen eigenen Shop gibt es faktisch keine Wahl: Wir brauchen die Freiheit, beliebige Plugins zu installieren — und damit gehen wir den Weg über Punkt-org, mit allem, was daran hängt.
3:09 Warum lohnt sich dieser aufwendigere Weg? Vor allem, weil der Shop Ihnen dann wirklich gehört. Die Daten liegen bei Ihnen, ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist möglich, und niemand ändert Ihnen über Nacht die Spielregeln. Dazu kommt die saubere Trennung, die wir eben gesehen haben: Sie können in zwei Jahren das Design komplett wechseln, ohne einen einzigen Text neu zu schreiben.
3:31 Und weil WordPress so verbreitet ist, finden Sie zu praktisch jedem Problem eine Antwort. Genau diese Verbreitung hat aber eine Kehrseite — Ihre Installation ist automatisch ein Ziel. Pflege ist deshalb kein Extra, sondern Teil des Betriebs. Version 7.0 ist im Mai 2026 erschienen, und man sieht es sofort: Die Verwaltung wurde neu gestaltet, mit eigenem Farbschema und weichen Übergängen zwischen den Seiten.
3:56 Der größere Schritt liegt aber darunter. WordPress bringt jetzt selbst eine Anbindung an KI-Dienste mit — den AI Client und die sogenannte Abilities API. Was das praktisch bedeutet, schauen wir uns morgen genauer an. Dazu kommen neue Bausteine für Seiten, etwa eine Brotkrumen-Navigation und Symbole, und die Möglichkeit, Inhalte je nach Bildschirmgröße ein- oder auszublenden.
4:19 Nützlich ist außerdem die neue Revisionsansicht: Änderungen durchblättern statt Textvergleiche lesen. Vier Missverständnisse begegnen einem immer wieder. Das erste: WordPress sei doch nur für Blogs. Das war vor zehn Jahren halb richtig und ist heute schlicht falsch — mit dem Blockeditor bauen Sie vollständige Shopseiten. Das zweite: Version und Anbieter werden verwechselt.
4:42 Sieben-Punkt-Null ist die Software, Ihr Hoster liefert nur den Platz dafür. Das dritte betrifft die neuen KI-Funktionen: Die tun im Auslieferungszustand gar nichts, solange kein Dienst hinterlegt ist. Und das vierte, das wichtigste: Die Freiheit der eigenen Installation kommt zusammen mit der Pflicht zur Wartung. Beides gibt es nur im Paket.
Technische Voraussetzungen & Hosting
5:03 Kommen wir zu der Entscheidung, die man am teuersten korrigiert: Wo soll der Shop eigentlich laufen? Ein Umzug ist später möglich, aber er kostet einen Tag Arbeit und ein mulmiges Gefühl. Deshalb schauen wir jetzt genau hin — auf die Mindestanforderungen und darauf, welche Art von Hosting zu welchem Vorhaben passt. Hier gibt es eine Falle, die viele erst spät bemerken. Sie können nicht nur nach den Anforderungen von WordPress schauen, denn WooCommerce ist deutlich strenger.
5:31 WordPress läuft notfalls auch auf älteren Ständen; der Shop verlangt mindestens WordPress 6.9, PHP in Version 8.3, eine entsprechend aktuelle Datenbank, ein gültiges Zertifikat für HTTPS und 256 Megabyte Arbeitsspeicher. Merken Sie sich die Regel: Es zählt immer das Strengere von beidem. Wer beim Hosting die WordPress-Zahlen zugrunde legt, bucht ein Paket, in dem der Shop nachher nicht startet.
5:56 Diese Tabelle ist Ihre Einkaufsliste — nehmen Sie sie mit ins Gespräch mit dem Anbieter. Wichtig ist die rechte Spalte, denn dort stehen die Werte, an denen es tatsächlich hängt. Und beachten Sie den Unterschied zwischen „empfohlen" und „Minimum": WordPress empfiehlt PHP 8.3, WooCommerce verlangt es. Der Punkt, der am häufigsten übersehen wird, steht weiter unten — der Arbeitsspeicher.
6:20 Viele günstige Pakete liefern 128 Megabyte, und das fällt nicht bei der Installation auf, sondern später, wenn ein Kunde bezahlen will. Fragen Sie danach, bevor Sie buchen. Drei Wege stehen offen, und keiner ist grundsätzlich der richtige. Beim geteilten Hosting sind Sie mit vielen anderen auf einem Server — günstig, und für ein kleines Sortiment völlig in Ordnung, solange nicht alle gleichzeitig bestellen.
6:45 Managed WordPress ist etwas teurer, dafür kümmert sich der Anbieter um Updates und Absicherung; das ist für die meisten Shops die vernünftige Wahl, weil Sie Ihre Zeit lieber in Produkte stecken als in Serverpflege. Ein eigener Server lohnt erst, wenn Sie besondere Anforderungen haben und jemanden, der ihn betreut. Halmgut startet auf einem Managed-Paket.
7:06 Die Reihenfolge dieser Schritte hat einen Grund. Erst muss die Adresse stehen und auf den richtigen Server zeigen, denn ohne sie kann kein Zertifikat ausgestellt werden. Ist HTTPS eingerichtet, leiten Sie den unverschlüsselten Zugang dauerhaft um — halb verschlüsselt ist nicht verschlüsselt. Danach heben Sie im Hosting-Panel die PHP-Version und den Speicher an, solange noch nichts läuft und ein Fehler niemanden stört.
7:30 Die letzten beiden Punkte sind die, die gern gestrichen werden: eine lokale Umgebung zum Ausprobieren und eine Testinstanz. Ohne die zweite ist später jedes Update ein Experiment mit echten Kundinnen. Diese vier Fehler kosten alle einen halben Tag. Die PHP-Version erst nach der Installation zu prüfen, heißt: WooCommerce verweigert den Dienst, und Sie suchen in der falschen Ecke.
7:52 Das vergessene Zertifikat merken Sie spätestens, wenn der Zahlungsdienstleister die Anbindung ablehnt. Beim Arbeitsspeicher ist das Tückische, dass er erst unter Last knapp wird — die Seite läuft, nur der Bestellvorgang bricht ab. Und der vierte Punkt ist ein Denkfehler: Eine lokale Kopie ist kein Backup. Sie ist eine Spielwiese. Über echte Sicherungen sprechen wir am Freitag.
8:16 Jetzt sind Sie dran. Nehmen Sie sich Ihre Zielumgebung vor — Ihren Webspace oder, wenn Sie keinen haben, die lokale Installation, die Kriterien sind dieselben. Es geht nicht darum, etwas zu reparieren, sondern darum, den Ist-Zustand ehrlich festzustellen: PHP-Version, Datenbank, HTTPS, Speicherlimit. Schreiben Sie zu jedem Punkt den gemessenen Wert und ein klares Urteil dazu, ob er reicht.
8:39 Diese Liste ist gleichzeitig Ihre Verhandlungsgrundlage, falls Sie beim Anbieter etwas anheben lassen müssen. Und sie erspart Ihnen übermorgen die Fehlersuche.
Installation & Ersteinrichtung
8:49 Jetzt wird installiert. Der eigentliche Vorgang dauert wenige Minuten und ist unspektakulär. Interessant ist, was direkt danach kommt: eine Handvoll Einstellungen, die man in zwanzig Minuten setzt — und die über die nächsten Jahre wirken, weil man sie später nur noch mit Nebenwirkungen ändert. Was passiert eigentlich bei der Installation?
9:09 Drei Dinge: WordPress legt seine Tabellen in der Datenbank an, es schreibt die Zugangsdaten in eine Konfigurationsdatei, und es erzeugt das erste Benutzerkonto. Mehr nicht. Der spannende Teil beginnt danach — bei den Grundeinstellungen. Permalinks, Zeitzone, Sprache, Sichtbarkeit. Diese vier klingen nach Kleinkram, sind aber genau die Punkte, die man später nur noch mit Kollateralschäden anfasst.
9:34 Deshalb machen wir sie jetzt, in Ruhe, bevor der erste Inhalt existiert. Diese Datei ist das Nadelöhr der Installation — hier steht, wie WordPress an seine Datenbank kommt. Zwei Zeilen verdienen Ihre Aufmerksamkeit. Die eine ist das Tabellenpräfix: die Zeichen, die jeder Tabelle vorangestellt werden. Das lässt sich bei der Installation frei wählen und danach praktisch nicht mehr ändern.
9:57 Die andere ist die letzte Zeile. Sie schaltet den eingebauten Code-Editor ab. Klingt nach einer Einschränkung, ist aber eine der wirksamsten Maßnahmen überhaupt: Wer sich Zugang zu einem Adminkonto verschafft, kann dann nämlich nicht einfach im Browser Schadcode einfügen. Der wichtigste Schritt ist der erste. Permalinks bestimmen, wie Ihre Adressen aufgebaut sind — und die stellt man auf „Beitragsname", bevor der erste Inhalt veröffentlicht ist.
10:24 Danach ist es aufwendig, weil jede bestehende Adresse ins Leere läuft. Zeitzone und Datumsformat wirken nebensächlich, bis die erste Bestellung mit falscher Uhrzeit in der Buchhaltung landet. Der dritte Punkt ist ein Sicherheitsnetz: Solange Sie bauen, halten Sie Suchmaschinen fern — aber schreiben Sie sich auf, dass der Haken zum Go-Live wieder weg muss.
10:44 Und arbeiten Sie im Alltag nicht als Administrator. Hinter dieser Tabelle steht ein einfaches Prinzip: Jeder bekommt genau so viele Rechte, wie er für seine Arbeit braucht — nicht mehr. Das ist keine Misstrauensfrage, sondern Schadensbegrenzung. Wenn ein Konto in falsche Hände gerät, entscheidet seine Rolle darüber, ob jemand einen Text ändern kann oder gleich Schadcode installiert.
11:08 Deshalb die Faustregel: Administratorrechte für ein, höchstens zwei Personen. Wer Texte schreibt, braucht Redakteur. Und wenn WooCommerce dazukommt, gibt es eine eigene Rolle namens Shop-Manager — die reicht völlig, um Bestellungen zu bearbeiten. Die Verwaltung sieht in Version 7.0 anders aus, und das ist mehr als Kosmetik.
11:28 Die Wege zwischen den Seiten sind einheitlich gestaltet, was die Orientierung erleichtert — gerade am Anfang. Der Tipp, der Ihnen am meisten Zeit spart, ist aber ein anderer: die Befehlspalette. Mit Befehlstaste-K oder Steuerung-K öffnet sich ein Suchfeld, in das Sie einfach eintippen, wohin Sie wollen. Kein Klicken durch Menüs mehr.
11:48 Wer sich das angewöhnt, arbeitet spürbar schneller. Und die Schriftverwaltung hat endlich eine eigene Seite bekommen — vorher war sie im Editor versteckt. Jetzt setzen wir Halmgut auf. Ziel ist nicht eine schöne Seite — die kommt morgen. Ziel ist eine Installation, an der später nichts bricht. Konkret heißt das: Die Seite ist erreichbar, die Permalinks stehen richtig, die Zeitzone stimmt, und es gibt kein Konto, das schlicht „admin" heißt.
12:15 Der letzte Punkt ist kein Detail: Genau diesen Namen probieren automatisierte Angriffe zuerst. Wer schneller fertig ist, legt zusätzlich ein Shop-Manager-Konto an und meldet sich damit an — es lohnt sich zu sehen, wie stark sich die Ansicht unterscheidet. Der erste Punkt ist der teuerste: Permalinks nach dem Start ändern. Jeder Link, den jemand gespeichert oder geteilt hat, läuft danach ins Leere.
12:40 Der zweite ist eine verpasste Gelegenheit — das Tabellenpräfix kostet bei der Installation nichts und danach einen Datenbankeingriff. Der dritte ist Gewohnheit: Wer mit dem Administratorkonto bloggt, trägt bei jeder Sitzung volle Rechte durchs Netz, auch im Café-WLAN. Und der vierte ist der Klassiker schlechthin. Der Sichtbarkeits-Haken bleibt beim Go-Live stehen, der Shop ist online, und niemand findet ihn. Notieren Sie sich das jetzt schon.
Inhalte erstellen mit dem Block-Editor
13:07 Der letzte Abschnitt für heute: Wir legen Inhalte an. Der Editor arbeitet nach einem Prinzip, das anfangs ungewohnt ist und sich schnell auszahlt — und es lohnt sich, es jetzt zu verstehen, denn übermorgen bauen wir mit denselben Bausteinen die Produktseiten des Shops. Denken Sie an Bausteine aus Kinderzeiten. Eine Seite ist kein großes Textfeld mehr, sondern eine Sammlung einzelner Steine: ein Absatz, ein Bild, eine Galerie, zwei Spalten nebeneinander, ein Knopf.
13:34 Jeder Stein hat eigene Einstellungen, und Sie können sie beliebig stapeln und verschieben. Der praktische Gewinn kommt bei Wiederholungen: Eine gelungene Kombination speichern Sie als Vorlage und setzen sie überall wieder ein. Und es gibt Blöcke, die synchron bleiben — ändern Sie einen, ändern sich alle. Für einen Hinweis auf Versandkosten ist das Gold wert, für einen einmaligen Text der falsche Griff.
13:58 Diese Unterscheidung wirkt akademisch und ist im Shop entscheidend. Eine Seite ist etwas Dauerhaftes, das an einem festen Platz steht — Impressum, Versandinformationen, Kontakt. Ein Beitrag ist datiert und ordnet sich chronologisch ein, wie ein Journal. Die Faustregel: Wenn ein Datum an dem Inhalt sinnvoll ist, nehmen Sie einen Beitrag.
14:19 Für Halmgut heißt das: Alle Pflichtseiten, über die wir am Donnerstag ausführlich sprechen, sind Seiten. Rezepte und Berichte aus der Ernte sind Beiträge — und die dürfen dann auch Kategorien und Schlagwörter tragen. Beim Anlegen lohnt sich Struktur von Anfang an, weil Nachsortieren mühsam ist. Legen Sie zuerst die tragenden Seiten an, auch wenn sie noch leer sind — dann steht das Gerüst.
14:43 Bei Schlagwörtern gilt: sparsam. Zwanzig Schlagwörter, die je einmal vorkommen, ordnen nichts. Der Punkt mit den Bildern ist der, der später am meisten Ladezeit spart: Skalieren Sie vor dem Hochladen auf die Breite, in der das Bild wirklich erscheint. Und schreiben Sie Alternativtexte. Die tragen zwei Dinge gleichzeitig — Menschen mit Screenreader und die Bildersuche.
15:06 Diese Übung schließt den Tag ab. Legen Sie die fünf tragenden Seiten an und einen ersten Beitrag, der einer Kategorie zugeordnet ist. Achten Sie besonders auf die Alternativtexte — und schreiben Sie dort etwas Beschreibendes hinein, nicht den Dateinamen. Es geht bei dieser Aufgabe nicht um schöne Texte; es geht darum, dass Sie den Unterschied zwischen Seite und Beitrag im Griff haben, weil er sich später nicht mehr so leicht aufräumen lässt.
15:30 Wer schneller fertig ist, speichert den oberen Bereich der Startseite gleich als eigene Vorlage. Der häufigste Anfängerfehler ist, alles als Beitrag anzulegen — dann landet das Impressum in der Blog-Chronologie und wandert mit der Zeit nach unten. Der zweite Punkt ist die stille Bremse: Bilder direkt aus der Kamera, sechs Megabyte groß, auf jeder Produktseite. Die Seite lädt, aber langsam, und niemand sagt Ihnen warum.
15:55 Der dritte ist der Alternativtext, der nur den Dateinamen enthält — davon hat niemand etwas. Und der vierte betrifft synchronisierte Blöcke: Wer sie für Einmaliges nutzt, ändert an einer Stelle und wundert sich über Änderungen an drei anderen.
Tag 1 steht
16:09 Das war der erste Tag. Halmgut läuft auf einer Umgebung, die auch dem Shop genügt — das ist mehr, als es klingt. Permalinks, Zeitzone und Rollen sind gesetzt, bevor Inhalte existieren, und damit haben Sie sich die typischen Nacharbeiten erspart. Die ersten Seiten und Beiträge stehen. Morgen kümmern wir uns um das, was man sieht: Themes, der Site Editor, und die Frage, wie man ein Design festlegt, ohne es auf zwanzig Einzelseiten wiederholen zu müssen.
16:36 Bringen Sie gern Farbwünsche mit.
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