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Brauchen wir Kubernetes? Sieben Fragen vor der Plattformwahl

Wer Container baut, landet schnell bei der Frage nach Kubernetes. Dabei liegt zwischen einem Server mit Docker Compose und dem eigenen Cluster inzwischen eine breite Mitte: Managed Container Platforms wie Azure Container Apps, Cloud Run oder Amazon ECS mit Fargate übernehmen HTTPS, Autoscaling und schrittweise Rollouts, ohne dass du einen Cluster siehst.

Erst die Workloads, dann die Plattform

APIs, Weboberflächen, Worker und nächtliche Jobs laufen auf einer Managed Platform meist problemlos. Kubernetes wird interessant bei Programmen auf jedem Knoten, eigenen Operatoren, GPUs oder Betrieb über Cloud, Rechenzentrum und Edge. Schwankt die Last stark, spricht Scale-to-zero sogar dagegen: Nachts kostet ein leerer Dienst dann nichts.

Managed heißt nicht betreut

Auch bei verwaltetem Kubernetes übernimmt der Anbieter vor allem die Control Plane. Upgrades, Netzwerk, Secrets, Observability und Backup bleiben beim Team. Ein Detail, das die Kostenrechnung verändert: Kubernetes erscheint rund dreimal im Jahr in einer neuen Version, und jede bekommt nur etwa zwölf Monate Patches. Wer nicht nachzieht, betreibt bald einen Cluster ohne Sicherheitsupdates.

Eine Entscheidung mit Prüfpunkt

Die richtige Wahl ändert sich mit Teams und Last. Teurer als ein späterer Umzug ist eine Startarchitektur, die vorsorglich zu groß gewählt wurde.

Mehr dazu

Welche sieben Kriterien du durchgehst und wie daraus eine begründete Plattformwahl wird, zeigt das kostenlose Kurzmodul Sieben Entscheidungskriterien — mit Video und Kapitelübersicht.

Dieses Thema als Schulung für Ihr Team

Dieser Beitrag erklärt das Thema. Damit Ihr Team es danach auch anwendet, gibt es Docker, Podman und Kubernetes für Entwickler als Schulung — an Ihrem eigenen Code, mit den Fragen, die ein Text nicht beantwortet. Sie wählen die Module, wir bauen daraus ein Programm.

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